Sie sind hier:

November/Dezember 2021

Aktuelles März bis Okt. 2021

Aktuelles Dezember 2020

Aktuelles April bis Nov. 2020

März 2020

Aktuelles Dez. 2019 bis Febr. 2020

November 2019

Aktuelles Juni bis Okt 2019

April/Mai 2019

November 2018

Aktuelles September 2018

Aktuelles Mai/Juni 2018

Mai 2018

Aktuell Dez. 17 bis April 18

November 2017

Aktuell Mai bis Okt. 2017

April 2017

Aktuell Dez. 16 bis März 17

Archiv Reiseberichte

Suchen nach:

Allgemein:

Startseite

Datenschutzerklärung

Kontakt

Impressum

Sitemap


Aktivitäten Mai bis Juli


Die beiden Projektberichte von Isatou und Ousman finden sie hier: März und April 2021 finden sie hier [500 KB] , und den Mai und Juni 2021 [617 KB] hier.

Gudrun und Roland bekommen nach wie vor jeden Tag von ca. 15 Typ1ern die gemessenen Blutzuckerwerte über WhatsApp übermittelt. Da haben wir einiges zu schreiben. Der Weg führt im Moment zu einer späten Blutzuckermessung, nach dem Abendessen. Wir versuchen bei denen, die die Werte schicken, beizubringen, dass 3 Stunden nach dem Abendessen der Werte zu korrigieren ist, um einen guten Nüchternwert zu haben. Das klappt gut, und es wird mittlerweile umgesetzt - nicht von allen. Wie so oft, wird es halt auch vergessen - noch...

Im Mai gab es nichts Besonderes von unserer Seite aus zu berichten.

Im Juni haben Isatou und Ousman Kontakt zu einer Mutter bekommen, die ein fast zweijähriges Mädchen hat (Ende Juli wird sie 2 Jahre alt). Die Diagnose war Mitte April 2021, und sie ist nun die Jüngste der uns bekannten Typ1er.
Zunächst waren sie im Edward Francis Small Teaching Hospital in Banjul, und die haben sie nach Dakar in eine Kinderklinik geschickt. Dort wurde sie eingestellt, auf ein paar Einheiten Insulin. Die Mutter ist sehr besorgt und kümmert sich, das ist richtig toll - und nicht immer so!


Ab Mitte Juni setzt die Regenzeit ein. Ein heftiger Gewittersturm hat Anfang Juli dafür gesorgt, dass einige unserer Schützlinge kein Dach mehr über den Kopf haben, Häuser oder anderes beschädigt ist, usw.
Vor allem aber haben viele Menschen keine Arbeit mehr. Seit März 2020 kamen keine Touristen mehr ins Land, und die kommende Saison startet in der letzten Oktoberwoche (wenn alles gut läuft...)
Die letzten Wochen hatten wir einige Anfragen und wurden um Unterstützung gebeten. Hier ein Text eines Diabetikers, der vor 2 Monaten die Mutter verloren hat, und nun hat die Familie kein Dach mehr über dem Kopf, weil das Haus zerstört wurde, und der Besitzer sie vor die Türe gesetzt hat:

"Good evening, please please I will need your help on the side of food packages because is the biggest problem right now with the house my younger sistera and brothers use to go to the streets to beg for for is not really easy on me.so I will really need your help please we are really suffering here, because my mother death and my father is seriously sick from heart cancer and my health is really complicated.i message isatou and ousman but still they don't reply me up till now. The damage house around our street is where we sleep in that open place and this days Gambia experience a heavy rain and thunderstorm which destroy more than 3000 houses and that damage house also collapse all, so we have no where to go"

Immerhin konnten wir die Familie heute, am 15. Juli, mit einem Lebensmittelpaket versorgen! Die beiden weiteren Bilder haben aber nichts mit Ebrima zu tun - und sorry die schlechte Qualität der Aufnahmen. Dies ist aber nur ein Beispiel von dem, wo wir helfen konnten.

Gerne könnt ihr solche Schicksale unterstützen, Spenden sind herzlichst willkommen.


Aktivitäten im März und April


Nachdem klar war, dass Brigitte am 12. April nach Gambia reist, haben wir Ende März den Halbjahresbedarf an Insulinen gekauft. Alles in zwei Koffer verpackt, je mit 23kg, hat sie alles am 12. April als Übergepäck mitgenommen. Vielen lieben Dank, Brigitte!
Ohne Probleme konnte Dr. Gaye alles am Abend in Empfang nehmen!


Wir verschicken natürlich keine Bananen nach Gambia! Ende Januar haben wir mit Dr. Gaye vereinbart, dass die halbjährlichen Messungen wiederum im "Gudrun Medical Lab" stattfinden sollen. Am 29. Januar haben wir die Pakete (Reagenzien für die Langzeitzuckermessungen, Stechhilfen, Teststreifen, Tupfer usw.) zu Bakary in Ostfildern gebracht, dort wurde ein Container beladen und nach Gambia verschifft. Am 2. April wurde er ausgeladen, und Eliman Jobe konnte alle Pakete am Ostermontag, 5. April, unbeschädigt in Empfang nehmen. "Eigentlich" wollten Eliman, Isatou und Ousman die Messungen übers Osterwochenende machen.


Nun waren Isatou und Ousman gefordert, alles zu organisieren. Natürlich haben auch Gudrun und Roland dabei geholfen, dass möglichst viele am Wochenende, 9. und 10. April, den Weg nach Sinchu Alagie finden. Freitag und Samstag kamen 40 Typ1er, weitere 15 am nächsten Wochenende, 16. und 17. April. Bei einigen gab es eine erfreuliche Entwicklung beim Langzeitzucker. Nun fehlen noch an die 11 Typ1er, die werden im Lauf der Woche ins Lab zu den Messungen kommen.
Besonders bei einer Familie aus Serrekunda, da hilft die ganze Familie mit, bei Fatoumatta den Diabetes "in den Griff" zu bekommen. Von 12,4 % ist der HbA1c-Wert jetzt bei 6,8%, und das seit Ende November! Mit der Familie haben wir, seit Oktober 2020, jeden Tag, nicht nur einmal, WhatsApp-Kontakt...
Da haben wir doch gleich die Idee gehabt, ob denn die Familie bereit wäre, mal ein Mädchen im Jugendalter bei sich aufzunehmen. Für 1 Woche, um zu lernen, wie das funktioniert, richtig zu messen und Insulin zu spritzen. Sie wohnen, wie viele, in beengten Verhältnissen - 2 Zimmer. Sie haben zugestimmt!! Nach dem Ramadan, so ab dem 12. Mai, werden wir das anpacken.
Ach Isatou und Ousman denken über einen Workshop nach, ebenfalls nach dem Ramadan.
Nun noch ein paar Bilder von den beiden Wochenenden:


nach oben