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Sie lesen hier eine Auswahl von Ereignissen aus dem Bereich der Diabeiker in The Gambia.

Mai 2017

Familienzusammenführung


Samba, unser Freund vom Holzschnitzermarkt, hat seine Frau wieder! Sie ist im Sommer 2016 nach Italien geflüchtet, mitsamt ihres kleinsten Kindes, und dort heil angekommen. Sie lebte in einem Auffanglager, und hatte Kontakt über Viper zum ältesten Sohn der Familie in The Gambia. Samba wollte keinen Kontakt zu ihr, und wir haben ihn im April "überredet", mit ihr zu reden. Sie möchte in Gambia eigenes Geld verdienen, ihre Idee war, mit einer Gefriertruhe Eiswürfel herzustellen und diese zu verkaufen.
Wir haben der Familie auf privater Basis geholfen. Die Gefriertruhe wurde beschafft, und seine Frau ist seit Ende Mai samt dem Baby wohlbehalten zurück.


Juni 2017

Aminata Jammeh


Aminata Jammeh (Bildmitte) hat im Juni 2017 geheiratet. Wir kennen sie seit 2010, im Jahr 2009 hatte sie zum ersten Mal an einem Diabetesworkshop teilgenommen. Immerhin ist sie schon 32 Jahre alt, und hat gewartet, den richtigen Mann zu finden.

Amie Colley


Das Dach ist drauf!!

Amie Colley, ihr kennt sie aus vielen Reiseberichten, baut mit ihrem Mann ein Haus am Haus der Schwiegermama. Unser Verein hat die Familie unterstützt, damit das Dach noch vor der Regenzeit draufkommt. Nun ist der Rohbau fertig!


Das ist Amie Colley mit ihrem Baby.


Mitte Juni gab es in einer Schule eine Fernsehshow mit "unseren" Diabetikern. Es war das erste Mal, dass eine derartige Veranstaltung öffentlich stattfand. Das ist ok so, denn unter der alten Regierung war das nicht möglich!
Wir hoffen, dass solche Ereignisse öfters stattfinden können, denn das hilft hoffentlich, den Staat zu überzeugen, irgendwann einmal den Diabetes Typ1und Typ2 zu akzeptieren.
Lesen sie noch die Kurzgeschichte von Basiru unter August.


Juli 2017

Dr. Alieu Gaye



war wiederum eine Woche in Deutschland. Nachdem Roland ihn am 9. Juli in Reutlingen besucht hatte, brachte ihn Roland am 12. Juli zu Hilde und Sepp nach Lauterbach in Bayern.

Hilde und Sepp


Das war gleich mit einem Besuch dort verbunden. Am Wochenende flog Dr. Gaye dann zurück nach The Gambia.

Amie Colley


Ja leider! Kaum war der Rohbau fertig, schon sind Mitte Juli bei Beginn der Regenzeit einige Mauern im inneren des Hauses zusammengebrochen! Das lag wohl daran, dass Wasser von außerhalb ins Haus floss. Die Mauern innen sind halt nur aus Lehmziegeln gebaut.

Kumba Bah

Basiru mit seiner Mutter


Lamin Dibba besucht weiter Familien mit jugendlichen Diabetikern. Das Projekt, das unser Verein finanziert, ist erfolgreich gestartet. Wir hoffen, dass es so bleibt! Auf dem Bild besucht Lamin Kumba Bah und ihre Mutter. Es wurden natürlich noch weitere Familien besucht.

Musa Sanneh


Musa Sanneh, er wohnt in Gunjur im Süden von Gambia, hat seine Schulzeit beendet. Nebenher spielt er Fußball, hier in der Bildmitte zu sehen.


Das ist sein Zeugnis, bis auf Mathematik (fail) hervorragend! In der Ferienzeit macht er jetzt eine "Study Class", 1 Monat lang, um mit Mathe weiterzukommen...Die Kosten für das Essen in der Schule haben wir gerne übernommen.

August 2017

Basiru Njie

Basiru und Gudrun, Camp April 2017


Am 27. Juli erhielten wir aus Gambia die Nachricht, dass Basiru (war April Teilnehmer beim Diabeteskamp in Brikama, siehe hier), dass Basiru in die Pakala eingeliefert wurde, und von dort sogleich auf die Intensivstation des RVTH verlegt wurde. Was war passiert?
Dass es interfamiliär Probleme gibt, den Typ1 zu akzeptieren, das haben wir über die Besuche Lamin Dibba erfahren. Wohl war es seine Mutter, die mit ihm zu einem Wunderheiler geeilt ist, daraufhin durfte er kein Insulin mehr spritzen.
Er hat es knapp überlebt. Seit zwei Tagen ist er in der RVTH-Kinderklinik auf dem Weg zurück ins Leben. Lamin Dibba wird ihn am Montag besuchen. Wir haben einen Sponsor gefunden, Gerhard Rauter.
Werden versuchen, dass er in eine Schule kann. Am Montagabend, 14.8., wissen wir mehr! Wahrscheinlich auch ein paar Bilder!

Hier ist ein Ausschnitt des Bericht von Lamin Dibba (Juni/Juli), der in unserem Auftrag und in Abstimmung mit Dr. Gaye Diabetesfamilien besucht.


Lamin Dibba hat ihn am Wochenende im Krankenhaus besucht, da war Basiru schon in der Kinderklinik, zusammen mit seiner Mutter. Am Montagabend konnte er nach Hause. Lamin hat nun begonnen, die Familie zu besuchen. Er meint, sie haben nun viel gelernt. In Abstimmung mit Dr. Gaye und uns spritzt er nun ICT, wird von Lamin daheim bei seiner Mutter geschult. Sie hat nun verstanden, was Diabetes Typ 1 ist.
Lamin hat eine kleine finanzielle Unterstützung überreicht, und wird versuchen, für Basiru eine ortsnahe Schule zu finden. Die Kosten wird unser verein übernehmen.

September 2017


Lamin Dibba hat wiederum etliche Diabetiker besucht, seinen Bericht Nr. 4 über die Monate August/September 2017 finden sie hier im Dokumentenregister oder hier direkt [866 KB] .

Im September und Oktober startet das neue Schuljahr, und so haben wir wiederum wie jedes Jahr einige unsere Schützlinge unterstützen können. Lamin hat für Basiru Njie eine Schule gefunden, er wird 1 Jahr lang in eine Vorschule gehen, und dann die erste Klasse besuchen. Amie Jobe (auf dem Bild unten sieht es so aus, als wäre sie nicht gerade bedürtig!), unsere Chaosdiabetikerin und Tochter von Ngoneh Mboob (sie war unsere erste Diabetikerin, die wir 2003 dort kennengelernt haben, aber leider mittlerweile verstorben ist), kann ihren Sohn in einen Kindergarten schicken.

Abdulrahman haben wir eine Nähmaschinenreparatur bezahlt, damit sein Nähshop in Gunjur weiterlaufen kann.

Adama Lowe's Tante Awa, sie hatten gemeinsam einen Beautyshop aufgemacht (siehe die letzten Reiseberichte), hat sich aus dem Shop entfernt und sich selbstständig gemacht. Das war bitter für Adama und ist nicht zu verstehen. Der Laden läuft nun mit ihr und zwei Freundinnen weiter, mit Unterstützung ihre Patin aus Deutschland und unserem Verein.

Sheriff Sanyang aus Brufut haben wir die Chance gegeben, eine Zusatzausbildung machen zu können, und Sirra und Ramatoulie Jallow aus Labak Oreh (bekannt aus etlichen unserer Reiseberichte) haben ebenso ihr Schulgeld bekommen wie einige weitere mehr.

Lamin Dibba besucht seit 4 Wochen einen Deutschkurs, er soll in Germany eine Ausbildung zum Diabetesberater machen können.



Oktober 2017


Hier ein Ausschnitt der Aktivitäten im Oktober 2017.

Lamin Ceesay


Lamin Ceesay ist der Sohn von Amie Jobe. Ihre Mutter war die erste Dame mit Diabetes, die wir 2003 kennengelernt haben. Sie ist vor einigen Jahren an Nierenversagen (Folgeschaden Diabetes) verstorben. Amie Jobe hat seit 6 Jahren Typ1.


Muhammed Willan


Muhammed war Ende September vom Besuch seines Bruders aus dem Senegal zurück und geht wieder auf der Schule.


Basiru Njie


Basiru kennt ihr ja schon vom Reisebericht April 2017...Lamin Dibba, unser "Streatworker" für Diabetiker in The Gambia, hat, zusammen mit der Mutter, einen Vorschulkindergarten gefunden (wird vom Verein finanziert).
Wir freuen uns schon auf den Besuch der Familie nächste Woche!


Jainaba Jammeh, Kumba Bah, Muhammed Jaiteh


Lamin Dibba hat Jainaba Jammeh und Kumba Bah (rechts) in der Klinik getroffen, als sie ihren Insulin- und Teststreifenbedarf dort abgeholt haben. Im Bild rechts ist Muhammed Jaiteh zu sehen, Typ1 seit fast 2 Jahren.


Fatou Jammeh


Fatou Jammeh hat ihren Diabetes Typ 1 im September 2017 bekommen.

Ja, die Liste mit den Namen wird immer länger!! Wenn ich reinschaue, sie startet im November 2006, dann haben wir inzwischen über 90 (!!) Namen gespeichert.


So, das war es mal für die letzten Monate. Und jetzt geht es so langsam ans Koffer packen, unser Flug startet am 13. November um 6.55h ab Stuttgart...

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