Entstehungsgeschichte




Es war im Jahr 2000, als Basiru I. als insulinbedürftiger Typ 2-Diabetiker Renate Müller und Falco Steinhilber in Mössingen-Talheim besuchte. Mit schlechter Stoffwechseleinstellung wurde er in die Kreisklinik nach Reutlingen gebracht und dort mit Insulin versorgt.

Mit guter Zucker-Stoffwechsellage verließ er die Klinik und kehrte in seine Heimat zurück. In Chefarzt Dr. Alieu Gaye fand er im Royal Victoria Hospital, Banjul, den richtigen Partner, der seit dem Jahr 1990 in Gambia Diabetiker behandelt.

Dr. Alieu Gaye ist Präsident der Gambian Diabetes Association und war von 2007 bis 2012 einer der Vizepräsidenten der IDF. Mehrfach hat er in der Bundesrepublik den Kongress der DDG besucht.

Malaria, Tuberkulose und Aids sind die häufigsten Erkrankungen in Gambia, Diabetes mittlerweile ein wirklich großes und stark zunehmendes Problem, das vom Staat noch kaum zur Kenntnis genommen wird.

Wie in vielen afrikanischen Staaten, fehlt für die Diabetesversorgung Geld. Um die Insulinversorgung (überwiegend 30/70 Mischinsulin) und die Blutzuckerselbstkontrolle (1 Teststreifen/Tag) sicherzustellen, bedarf es großer Anstrengungen des Vereins Diabetes-Projekt The Gambia e.V., der auf Spenden angewiesen ist, um dieses Projekt weiterzuentwickeln.

Im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten unterstützt der Verein Schüler und Menschen mit Diabetes bei der Übernahme der Kosten für die Schule, und eventuell einer weiterführenden berufsbildenden Ausbildungsstätte.

Hier noch ein paar Fakten über das Land (Details und weitere Infomationen hier!):

im Jahr 2010 geschätzte 1,8 Millionen Einwohner, breiteste Stelle des Landes: 50km, Länge ca. 500km, 60 km Atlantikküstenlinie, vom Gambia River durchzogen, wenig Bodenschätze.


Diabetes in den Städten: 6,9 %

Diabetes auf dem Land: 1,5 %

Verteilung Typ1/Typ2: 15% / 85%

Jeweils 2/3 bis 75% sind Frauen



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