Entstehungsgeschichte
Diabetes-Projekt The Gambia e. V.  
"Hilfe soll bei den Betroffenen in Gambia direkt ankommen"
 
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Entstehungsgeschichte

 

Es war im Jahr 2000, als Basiru I. als insulinbedürftiger Typ 2-Diabetiker den Weg in die Kreisklinik nach Reutlingen zu Dr. med. Bettina Born fand. Dort wurde er mit Insulin versorgt und eingestellt.

Mit guter Zucker-Stoffwechsellage verließ er die Klinik und kehrte in seine Heimat zurück. In Chefarzt Dr. Alieu Gaye fand er im Royal Victoria Hospital, Banjul, den richtigen Partner, der sich für seinen Diabetes interessierte und den Kontakt zu Dr. Bettina Born herstellte.

Noch im gleichen Jahr reiste Dr. Born nach Gambia, um sich vor Ort mit Dr. Gaye auszutauschen und sich ein Bild über die Zuckerkrankheit im kleinsten afrikanischen Staat zu machen.

 

Seit dieser Zeit ist Dr. Born zweimal im Jahr in Gambia, Dr. Gaye kommt einmal pro Jahr nach Reutlingen, um neue Informationen mitzunehmen und zuhause zu verwerten. Mittlerweile gibt es Austausch zwischen dem orthopädischen Schuhmachermeister Horst Diether aus Reutlingen und seinem Pendant aus Gambia, Mr. Gabriel Jarjue (Leiter der orthopädischen Werkstatt). Gabriel war im Jahr 2004 im April und Mai bei einer Hospitation in Reutlingen und lernte alles Wichtige rund um die Schuhversorgung eines Diabetikers.

Im Jahr 2005 wurde eine Krankenschwester aus dem Royal Victoria Hospital in Reutlingen auf der Diabetikerstation ausgebildet.

Dr. Alieu Gaye ist Präsident der Gambian Diabetes Association und der Präsident des IDF of Africa (2006 bis 2009). Mehrfach hat er in der Bundesrepublik den Kongress der DDG besucht.

 

Malaria, Tuberkulose und Aids sind die häufigsten Erkrankungen in Gambia, Diabetes mittlerweile ein wirklich großes und stark zunehmendes Problem, das vom Staat aber kaum zur Kenntnis genommen wird.

 

Wie in vielen afrikanischen Staaten, fehlt für die Diabetesversorgung Geld. Um die Insulinversorgung (überwiegend 30/70 Mischinsulin) und die Blutzuckerselbstkontrolle (1 Teststreifen/Tag) sicherzustellen, bedarf es großer Anstrengungen des Vereins „Diabetes-Projekt The Gambia e.V.“, der auf Spenden angewiesen ist, um dieses Projekt weiterzuentwickeln.

 

Hier noch ein paar Fakten über das Land:

1,4 Millionen Einwohner, breiteste Stelle des Landes: 50km, Länge ca. 500km, vom Gambia River durchzogen, keine Bodenschätze.

 

Diabetes in den Städten:                            6,9 %

Diabetes auf dem Land:                             1,5 %

Verteilung Typ1/Typ2:                               15% / 85%

Jeweils 2/3 bis 75% sind Frauen

 

Ein weiteres Projekt und Anliegen des Vereins ist die Unterstützung von Schulen und Schülern in Gambia.

 

Weiterbildung von Ärzten und Krankenpflegern Weiterbildung von Ärzten und Krankenpflegern

Von Anfang an sorgt Dr. Born für die Weiterbildung von Ärzten und Krankenpflegern, wenn sie in Gambia ist. 

 

 
   

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