Reisebericht 12.11. bis 19.11.2009
1. Tag (Freitag)
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| Gleich am Freitagmorgen gings los mit einer Einladung ins Gesundheitsministerium, Abgeordnete des Ministeriums sollten sich zum Thema "Diabetes" informieren. |
Dr. Thomas Shukwa, WHO-Beauftragter in Gambia, informierte über Zahlen und Fakten, und über "Diabetes Treatment, Management und Control" war Roland Schindler... |
... für 1 Stunde an der Reihe, wobei natürlich das Schulungsprogramm für gambianische Diabetiker vorgestellt wurde. |
2. Tag (Samstag)
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| Am Samstag war Weltdiabetestag, der diesmal nicht in Banjul, sondern in Serrekun-da, stattfand. Salieu John, der stellvertretende Leiter der "Gambia Diabetes Association" |
hatte den "march pass" ausgezeichnet orga-nisiert, vor dem Gebäude des "Africell Center", einem der Sponsoren neben unserem Verein "Diabetes-Projekt The Gambia e.V.", ging es |
gegen 10.30 Uhr auf der viel befahrenen Hauptstraße zum "Kanifing Municipal Center" (KMC), dem Rathaus in Kanifing.
Im Bild: Lamin bereitet seine Rede vor |
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| Von links nach rechts: Karin, Hilde, Sepp, Tida und Anja |
Die Menge formiert sich... |
und vorneweg wird der Banner getragen mit dem Motto: "Education and Prevention" |
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| Marsch auf der Hauptstrasse und mit einer im Vergleich zum letzten Jahr...... |
stark gewachsenen Anzahl von Teilnehmern... |
ging es zum "KMC", und unsere Gruppe konnte auf der Ehrentribüne Platz nehmen. |
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| Mit verschiedenen Redebeiträgen (hier war mal wieder ich dran), wurde auf den Diabetes eingegangen, und die Teilnehmer konnten im |
Schatten unter den Zelten zuhören. Gegen 14 Uhr endete die Veranstaltung, und anschlies-send wurde an ... |
... drei stark frequentierten Ständen in der Stadt Blutzucker gemessen. |
3. Tag (Sonntag)
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Am Freitagnachmittag wurde die erste Gruppe
der Typ 1er zu den üblichen Messungen (Gewicht, Zucker, Langzeitzucker) eingeladen, und beschlossen, am Sonntag einen "Workshop" zu machen. |
Vorbereitungen wurden getroffen, ein Appartement hat Mr. Manly-Elliott, Banjul Oxygen Factory, zur Verfügung gestellt, und gegen 15 Uhr waren dann (fast) alle da. |
Es wurde über die Ausdrucke der gespeicherten Blutzuckerwerte gesprochen, die Langzeitzuckerwerte, Messhäufigkeiten, Essgewohnheiten, über die Kosten einer Insulintherapie... |
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| und vieles andere mehr, natürlich hatten wir auch Spaß miteinander... |
und dann beschlossen, einen solchen Workshop im Februar |
zu wiederholen. |
4. Tag (Montag)
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Am Montag ging es in der Klinik von Dr. Gaye weiter, und wir konnten unserer Podologin Anja Rollmann über die Schulter
schauen, die seit dem 19. Oktober wieder in |
Gambia ist. Die meisten der Typ1-Füße wurden zum 1. Mal mit der Stimmgabel untersucht, und so manches Ergebnis war nicht ganz überraschend (schlecht), |
und Mohammed hat immer noch einen der schlechtesten Langzeitzuckerwerte. |
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Beim Check der Füße wurde so manches entdeckt...
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und dieses ist ein Häufchen Hornhaut von nur einer einzigen Person. |
Zainabu schaut schon mal zu, wie ihre Werte aus dem Accu-Chek active ausgedruckt werden. |
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| Gegen Abend hat uns Dr. Alieu Gaye sein neues Projekt gezeigt. |
Seine bisherige Klinik ist zu klein geworden, |
und grad um die Ecke hat er ein großzügiges Gebäude gefunden, |
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| das er nun renovieren lässt. |
Im Februar 2010 soll es fertig sein... |
Sepp empfiehlt mal gleich, Leerrohre für eine zukünftige Solaranlage einzubauen. |
5. Tag (Dienstag)
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| Natürlich wollten wir sehen, welche Fortschritte Arafang mit seinem Bienenprojekt, der Landwirtschft und seinem Haus gemacht hat. |
Auf dem Weg dorthin haben wir Yahya mitgenommen, er hat ein riesiges Geschwulst auf dem Damm, das aufgeplatzt war. |
Im Berending Health Center konnte Dr. Bojang ihn versorgen.... |
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| ...und mit einer weiteren Geldspende aus dem Verein helfen wir dem Klinikbetrieb. |
Arafang war super fleissig, da staunen auch die "Neuen" Karin, Gabi und Johannes!
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Das Haus ist fertig gestellt,und weitere Bilder finden sie hier! |
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| Auf dem Rückweg vom Süden Gambias mussten wir Sheriff Sanyang besuchen, wir hatten den Verdacht, dass er versehentlich eingefrorenes Insulin spritzt, was sich so bestätigt hat. |
Am Abend dann der Besuch mit Schwester Ellen bei Familie Jallow, denn Isatou wird auf ICT umgestellt. |
Da sitzt dann immer die ganze Familie dabei, und man erfährt viel über die Essgewohnheiten in einer Familie, für eine ICT-Therapie von entscheidender Bedeutung!! |
6. Tag (Mittwoch)
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| Amie Colley hat ihren Nähshop im Mai eröffnet, die heftige Regenzeit hat eine Mauer zum Einsturz gebracht, und mit Mitteln des Vereins hat das gebäude einen Betonsockel |
erhalten. Nun ist sie ganz dringend auf der Suche nach einer Nähmaschine, die Zickzack nähen kann, damit sie auch Kleider nähen kann (siehe Reisebericht Februar 2009). |
Wiederum mit Schwester Ellen konnte Ajie Mamie Gaye auf ICT umgestellt werden, und auch bei ihr ist es dringend notwendig, denn |
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| ihr Langzeitzuckerwert ist seit 5 Jahren stets >14%. Hier sitzt sie mit ihren Vater zusammen auf dem Sofa. |
Und am Nachmittag hab ich 2 "neue" Kinder mit Typ 1 kennen gelernt. |
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7. Tag (Donnerstag)
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| Und mit einem Besuch in der Patenfamilie der Schindlers , Familie Jobe/Mboob endet dann mein Besuch in Gambia, während Kutai die neue Diabetes-Broschüre studiert und seiner Frau vorliest, |
wird darüber diskutiert, warum ihr HbA1c nicht besser wird.
Mit Sicherheit ist eine ICT der bessere Weg, das wird mit Dr. Gaye abgesprochen und eventuell im Februar realisiert, denn eine |
beginnende Neuropathie (Stimmgabel: 4/8) ist nur über eine optimale Stoffwechseleinstellung aufzuhalten. Ihre "Wunde" ist nun komplett geschlossen. |
Und gegen 16 Uhr gehts dann ins Hotel zurück, Zeit zum Kofferpacken, pünktlich um 21 Uhr startet der Flieger Richtung Heimat!
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