Februar2008
Diabetes-Projekt The Gambia e. V.  
"Hilfe soll bei den Betroffenen in Gambia direkt ankommen"
 
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Februar 2008

 

Reisebericht 12.-28.2.2008

Diesmal ging alles reibungslos mit unserer Reise nach Gambia. Einzig und allein am Frankfurter Flughafen dauerte unsere Abfertigung volle 2 Stunden, sämtliches (Über-)Gepäck wurde beim Durchgang durch die letzte Sicherheitskontrolle genau unter die Lupe genommen.

Ankunft am Flughafen Frankfurt Ankunft in Banjul am 13.2. um 6 Uhr morgens, Dr. Gaye nimmt uns im Empfang.

 

An den nächsten beiden Tagen fanden wieder die Workshops statt, für die Dr. Born (Klinikum Reutlingen) verantwortlich zeichnet. Am Donnerstag die Ärzte, am Freitag Pflegepersonal, die Teilnehmerzahl ist ansteigend.

Bettina im Workshop Demonstration Accu-Chek active
Üben mit dem Blutzuckermessgerät Natürlich hatten wir wieder alle Typ 1 Kinder zum Workshop in unser Hotel eingeladen. Elli und Gudrun haben genau Buch geführt, es gab eine "Männerrunde" und eine "Frauenrunde". Die Blutzuckerwerte wurden angeschaut, und vor allem wieder das Hauptthema: "Insulin spritzen, wie mache ich es richtig!" wurde besprochen.

 

 

Am Sonntag gabs mal ein paar Momente der Entspannung im Hotel. Aber die Ruhe währte nicht lange, dann kam der neue Hotelgast, um sich aus einer Pfütze etwas Wasser zu holen.

Am Nachmittag dann: drei Schwestern, alle drei haben Diabetes, die Schlankeste (im letzten Jahr starke Gewichtsabnahme) hatte zudem noch den höchsten Blutzuckerwert! Über 500mg! Mit allen drei Damen sind wir die Woche drauf zu Dr. Gaye in die Klinik gefahren. Wie so oft: kein Geld für

Medikamente und für einen Arztbesuch, in so einem Fall sind wir im Verein froh, Spendengelder zur Verfügung zu haben.

Der neue Hotelgast ...sie frisst Weissbrot...
Die 3 Schwestern: Ida, Fatou und Burry Im Shop bei Amie, sie bat uns um Unterstützung mit ihrem Typ2 Diabetes

 

 

Am Montag waren wir Gäste bei unserem "Patenkind" Ngoneh. Sie hat ihr 3. Kind, den Sohn Mame Tshierno, aus dem Senegal geholt, und die Familie lebt nun komplett in Banjul. Wir haben uns am Laptop mit den Blutzuckerwerten von Ngoneh beschäftigt, Analyse mit Accu-Chek smart pix. Ihr Langzeitzuckerwert ist seit November um 1% besser geworden, ist jetzt 9,4%. Immerhin.

Ihre Wunde am Fuß ist fast zu, welch ein Fortschritt nach 5 Jahren!! Dann mussten wir den Arbeitsplatz von Kutai, ihrem Ehemann und Mame Tshierno besichtigen, im Albert-Markt in Banjul, die Schlachterei und den Verkaufsstand. Von dem Fleisch haben wir 2kg geschenkt bekommen, das gabs dann zum Lunch. Heinz und Luzia aus Stetten werden staunen: ihre beiden Fahrräder sind wohlbehalten angekommen, und werden zum Heimfahren benutzt!

Mame Tshierno, Gudrun und Ngoneh Analyse der Butzuckerwerte Ngoneh
die Wunde geht weiter zu, nach 5 (!) Jahren... Ilona mit den Kindern im Compound die Kochstelle der Familie
Amie, Sepp und Ndey Fatou Die Fahrräder von Luzia und Heinz aus Stetten werden für die fahrt zum Arbeitsplatz benutzt.. Arbeitspaltz von Kutai, Ngonehs Ehemann, die Schlachterei im Albert-Markt
Der Verkaufsstand im Albert-Markt andere "Bewohner" im Markt freuen sich auf die Reste... Lunch mit der Familie

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schülerpatenschaften zu vermitteln, haben wir uns auf die Fahnen geschrieben. Das ist so einfach nicht, wenn es zuverlässig funktionieren soll. Wir sind ja nur 2x pro Jahr in Gambia. Dabei ist uns Kwamla F. Manly-Elliott behilflich. Er wird zum Schulstart in den jeweiligen Schulen das Geld für die vermittelten Schüler/-innen direkt gegen Quittung bezahlen.

"Unsere" Aua kann über unseren Verein ihre beiden Töchter Yai Jarri (links) und Fatou (rechts) in eine gute Schule schicken. Mit Yai Jarri beim Schulleiter In diese Schule geht Yai Jarri ab sofort...
Der Preis für das Restjahr (bis Juli) 2008 wird ausgehandelt . Das war schon schwieriger: in dieser Schule wird französisch gesprochen! Gudrun im Gespräch mit Kwamla F. Manly-Elliott wegen der Organisation der Schülerpatenschaften

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Stück Natur: der Nationalpark "Makasuto" in der Nähe von Brikama im Hinterland ist einen Besuch wert. Zwei Engländer haben vor 20 Jahren

begonnen, das Land zu kaufen, als dort immer mehr Holz geschlagen wurde.

Eingang zum Park ...fast unberührte Natur... ..sie laufen frei herum...
...auf dem Gambia-River mit dem Einbaum unterwegs... Mangrovenufer Der Haufen in der Mitte: das sind Schalen von Austern, die an den Luftwurzeln der Mangroven wachsen. Sie werden geerntet, das Fleisch ausgelöst und verkauft, die Schalen werden zu Kalk gebrannt

 

 

In der letzten Woche stand ein Besuch in einer Waisenschule auf dem Programm. In Deutschland gesammeltes Spielzeug wurde abgegeben.

Ankunft im Kindergarten ... ...große Freude... ...und Sepp freut sich auch........

 

 

Das wichtige Treffen mit den Typ 1 Kindern in der Klinik von Dr. Alieu Gaye: Messung des Langzeitzuckers am Freitag, 22. Februar. Erste

Erfolge aller vereinten Aktivitäten: bei einigen Kindern ist der Wert viel besser als im November 2007. Da kommt Hoffnung auf!!

Ankunft in der Klinik zur Langzeitzuckermessung Gudrun, Eliman und Peter bei der Analyse Diskussion der Ergebnisse

 

 

Manches ist doch nicht so "bierernst".........

Beim Essen im "Paradise" , Kotu Die Gruppenrechnung wird "auseinander genommen" ...und unser Sepp hat immer  Geburtstag, wenn wir in Gambia sind...............

 

 

Am 28. Februar, morgens um 6.30h, landet die Gruppe wohlbehalten in Frankfurt.

Gudrun, Silke, Annette, Manfred, Karin, Sepp

 

 

 

 

 

 

 
 

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